Coaching Workshop

Katz‘ und Maus

Katz' und Maus

Wenn ich „Katz‘ und Maus“ höre, dann kommen mir zwei Sachen in den Kopf:
Erstens das Kinderspiel, das ich mit großem Spaßfaktor gerne gespielt habe.
Zweitens die berühmte Redewendung, bei der die Rolle der Maus weniger lustig ist.

Beide Aspekte begleiten mich noch heute in meiner Arbeit als Coach oder Workshop-Leitung:

Spielt sprichwörtlich jemand „Katz‘ und Maus“, dann lässt dieser als „Katze“ eine andere Person, die Maus, im Ungewissen über eine letztendlich doch negative Entscheidung und lässt sie quasi „zappeln“.

Wer lässt schon gern mit sich spielen? Vor allem dann, wenn dabei keine Chance auf einen Gewinn in Aussicht steht?

Katz‘ und Maus im Coaching

Coaching kann in dem Fall hilfreich sein, Strategien zu entwickeln, diesem Spiel zu entkommen, oder Wege aus dieser Falle zu entdecken. Hilfreiche Fragen wären beispielsweise: Wie bin ich in die Rolle der Maus gekommen? Welchen Anteil trage ich, damit das Spiel am Laufen bleibt? Was kann ich verändern, damit das Spiel uninteressant für die Katze wird?

Katz‘ und Maus spielen

Wer nicht sprichwörtlich in das Thema „Katz‘ und Maus“ involviert ist, dem empfehle ich mal wieder Katz‘ und Maus als Aufwärm- oder Auflockerungsübung für die Bildungsarbeit in Erwägung zu ziehen. Das Spiel bereitet nicht nur Kindern und Jugendlichen großen Spaß! Hier gewinnt mal die Katze und mal die Maus 😊 und letztendlich gewinnen alle, nämlich viel Freude und Bewegung.

Spielanleitung für Katz‘ und Maus:

Beim Klassiker stellen sich alle in einen Kreis und halten sich an den Händen. (In Pandemiezeiten steht man in entsprechendem Abstand im Kreis und symbolisiert mit abgespreizten Armen einen geschlossenen Kreis.)

Ein Mitspielender ist die Katze, ein anderer die Maus. Die Katze stellt sich außerhalb des Kreises auf und die Maus in der Kreismitte.

Nun beginnt die Jagd:
Sobald die Maus durch die hochgehaltenen Hände zweier Mitspieler*innen, das Mauseloch, entschlüpft ist, versucht die Katze die Maus zu fangen, indem sie ihr hinterherjagt. Entweder ist die Katze schnell genug und gewinnt oder die Maus ist schneller und rettet sich wieder durch das Mauseloch in das sichere Innere des Kreises.

Nach der Runde werden zwei neue Mitspieler zu Katz und Maus.

Eine Variante des Spiels, bei der alle in Bewegung kommen, ist, dass ein Teilnehmer die Katze ist und alle anderen die Mäuse.

Die Katze jagt die Mäuse und wer gefangen, also berührt wurde, erstarrt mit gegrätschten Beinen. Aus der Starre kann die Maus durch eine andere noch freilaufende Maus befreit werden, indem diese durch deren gegrätschten Beine kriecht.

Schlussendlich ist es auf jeden Fall eine spannende  Geschichte mit „Katz‘ und Maus“ und manchmal hilft es, wenn man spielerisch in eine andere Rolle schlüpfen darf.

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